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Übersicht für das Ressort 'Wirtschaft'

Staffelt vertritt nun EADS in Berlin

Donnerstag, 20. November 2008 | 13:20

staffdi0.jpgDer deutsch-französische Luftfahrtkonzern EADS hat einen neuen Beauftragten für Berlin gefunden: Es ist der SPD-Bundestagsabgeordnete Ditmar Staffelt (59). Staffelt wurde per 1. Januar zum neuen Vorstandsbeauftragten für Politik und Regierungsangelegenheiten in Deutschland ernannt.

Staffelt, der den Wahlkreis Berlin-Neukölln vertritt, wird sein politisches Mandat niederlegen. In Zukunft wird er zuständig für die Beziehungen von EADS zu öffentlichen und politischen Organisationen.

Der studierte Politikwissenschaftler war bis 2005 als Parlamentarischer Staatssekretär im Wirtschaftsministerium auch Koordinator der Bundesregierung für Luft- und Raumfahrt.

1989 bis 1994 war Staffelt Chef der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, die letzten beiden Jahre davon auch SPD-Landesvorsitzender in Berlin.
Vorgänger Christoph Hoppe wird Direktor Human Resources des EADS-Geschäftsbereichs Verteidigung und Sicherheit.

Frankreich und Deutschland auf Obamas Telefonliste

Freitag, 07. November 2008 | 17:02

Frankreich und Deutschland gehören offenbar zu den wichtigsten Ländern im Universum des künftigen US-Präsidenten Barack Obama. Jedenfalls telefonierte er gleich nach seiner Wahl mit kanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy.
Ebenfalls auf der Telefonliste: der britische Premier Gordon Brown sowie die Regierungschefs von Australien, Kanada, Mexiko, Japan, Israel und Südkorea. Das Thema der Gespräche war allerdings unerfreulich: die Finanzkrise.

Selber lesen: www.faz.net/

Deutschland und Frankreich wollen gemeinsame Vorschläge für Krisengipfel erarbeiten

Sonntag, 26. Oktober 2008 | 09:44

Deutschland und Frankreich wollen für den Weltfinanzgipfel in Washington gemeinsame Vorschläge erarbeiten. Das teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel in Peking mit, bei dem Gipfel-Treffen asiatischer und europäischer Länder. In den vergangenen Wochen hatte es häufiger erhebliche Differenzen zwischen den beiden Regierungen gegeben, wie mit der Krise umzugehen sei.
Der Washingtoner Gipfel vom 14./15. November solle eine Woche zuvor von der EU vorbereitet werden, sagte Merkel am Sonnabend laut Bundesregierung.
Merkel sprach sich dafür aus, dass der Intenationale Währungsfonds in Zukunft mehr Aufgaben übernehmen solle. Außerdem müsse es klarere Regeln für Finanzprodukte geben.

Sarkozy gründet Staatsfonds

Donnerstag, 23. Oktober 2008 | 12:53

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat am Donnerstag die Gründung eines Staatsfonds für Firmen in Schwierigkeiten angekündigt. Wenn ein “strategisches Unternehmen” Eigenkapital benötige, werde dieser Fonds einspringen, sagte er. Das französische Parlament solle dies so bald wie möglich beschließen. Er würde gern auch ganz Europa bei diesem Vorgehen mitnehmen, sagte Sarkozy.

Die deutsche Regierung und die deutsche Industrie allerdings lehnen dies bislang strikt ab.

Peugeot lädt zu deutsch-französischem Dialog über Mobilität

Donnerstag, 23. Oktober 2008 | 12:44

Peugeot lädt ein zu einem Deutsch-Französischen Dialog “Mobilität in den europäischen Metropolen von morgen”. Professor Jean-Pierre Orfeuil, Diplomingenieur und Statistiker, und Professor Dr. Ing. Klaus J. Beckmann, Direktor des Deutschen Instituts für Urbanistik in Berlin, diskutieren über Visionen der Mobilität in Großstädten, neue Verkehrskonzepte, innovative Ideen und Ansätze zur Verflüssigung des städtischen Verkehrs sowie dem Zusammenspiel zwischen individuellen Mobilitätskonzepten und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Moderiert wird das simultan übersetzte Gespräch von Harald Schultz, Herausgeber von “Frankreich-heute.de” und Preisträger des Deutsch-Französischen Journalistenpreises 2000 und 2007.

Wann: Freitag, 24. Oktober 2008, um 14:00 Uhr

Wo: Peugeot Avenue, Unter den Linden 62-68, 10117 Berlin.

Wie: In Kooperation mit der französischen Botschaft und dem Institut Français Berlin;

Anmeldung wird erbeten unter info@peugeot-avenue.de,
Tel: 030 / 22 60 50

RWE-Chef Grossmann sieht unfairen Vorteil für EDF

Donnerstag, 23. Oktober 2008 | 07:54

RWE-Chef Jürgen Grossmann hat sich über den Emissionshandel in Europa beklagt. Er favorisiere den französischen Staats-Konzern Electricite de France (EDF) und benachteilige sein Unternehmen, sagte er der Süddeutschen Zeitung. “RWE gibt jetzt schon 1,5 Milliarden Euro im Jahr aus, um Emissionszertifikate zu kaufen”, sagte er. “Manche Wettbewerber in Europa müssen das nicht. EDF zum Beispiel, der große französische staatliche Stromversorger, hat 59 Kernkraftwerke. Der Strompreis schließt allerdings die Kosten der Zertifikate ein. Insofern haben Konkurrenten, die ihren Strom aus Kernkraft oder Wasserkraft, also zertifikatfrei erzeugen, einen großen Vorteil, der dazu führen wird, dass sie finanziell sehr viel solider dastehen. Ich will einfach gleiche Wettbewerbsbedingungen.

Selber lesen:

http://www.sueddeutsche.de/

Deutsche Industrie gegen Sarkozy

Mittwoch, 22. Oktober 2008 | 16:34

Die deutsche Industrie will sich nicht verstaatlichen lassen. Die entsprechenden Vorschläge von Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy lehnten ihre Vertreter am Mittwoch strikt ab.  

Selber lesen:
http://www.spiegel.de/

Euro sackt weiter ab

Mittwoch, 22. Oktober 2008 | 15:37

Die deutsch-französische Gemeinschaftswährung Euro sackt immer weiter ab. Am Nachmittag war sie nur noch 1,29 Dollar wert. Damit verbilligen sich europäische Exporte, aber Importe, etwa für Öl, verteuern sich.
Selber lesen:

http://www.handelsblatt.com/

Kaufen sich Renault und Nissan bei Chrysler ein?

Mittwoch, 22. Oktober 2008 | 11:53

Die Doppelfirma Renault-Nissan will 20 Prozent an Chrysler kaufen. Das berichtet die Tageszeitung Detroit News. Demnach würde das Geld aus Japan kommen, weil Nissan derzeit finanziell besser dastehe als Renault. Für Chrysler interessiert sich auch GM.

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http://www.detnews.com/

Glos strikt gegen Sarkozys Pläne

Mittwoch, 22. Oktober 2008 | 09:40

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat bei Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) eine Abfuhr erhalten für seine Verstaatlichungspläne.  Der FAZ sagte Glos: “Der französische Vorschlag, europäische Industrie durch staatliche Beteiligungen vor der Übernahme durch ausländische Staatsfonds zu schützen, widerspricht allen erfolgreichen Grundsätzen unserer Wirtschaftspolitik.” Auch andere Unionspolitiker lehnten die Vorschläge ab.

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www.faz.net