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Übersicht für das Ressort 'Kultur'

Schäuble kommt zu deutsch-französischem Symposium

Freitag, 21. November 2008 | 09:27

chirac-adieu-038.jpgInnenminister Wolfgang Schäuble kommt am heutigen Freitag in Berlin zum Symposium “Im Namen der Freiheit: Verfassung und Verfassungswirklichkeit in Deutschland, Frankreich und Europa”. Es wird veranstaltet vom Deutschen Historischen Museum und dem Berliner Centre Marc Bloch (Foto).

chirac-adieu-013.jpgGeleitet wird die Tagung von der Direktorin des Bloch-Zentrums, Pascale Laborier (Foto). Das Symposium soll sich mit der Verfassungsrealität beider Staaten befassen und politische Akteure, Fachwissenschaftler sowie die Öffentlichkeit im Gespräch zusammenbringen. Ziel ist, die konstitutionellen Prozesse und die Interpretationsschwierigkeiten juristischer Begriffe auf beiden Seiten des Rheins in einer europäischen Perspektive zu analysieren.

Wo: Deutsches Historisches Museum, Unter den Linden 2

Wann: ab 14.30 Uhr

Lamprecht liest Döblin zum Jahrestag der Revolution

Donnerstag, 20. November 2008 | 16:38

Zum 90. Jahrestag der Revolution wird der Schaupieler Günter Lamprecht aus dem Geschichtsepos “November 1918” von Alfred Döblin lesen. In Anwesenheit von Bundespräsident Horst Köhler wird auch Döblins Sohn Stephan sprechen. Alfred Döblin war vor den Nazis 1933 nach Paris emigriert, 1940 über Südfrankreich in die USA.

Im Oktober 1945 ging er zunächst nach Paris und wurde dann Literatur-Inspekteur der französischen Militär-Verwaltung in Baden-Baden und Mainz.
Sein Sohn Wolfgang hatte sich 1940 in dem Vogesen-Dorf Housseras erschossen, weil er als französischer Soldat nicht in die Hände der Wehrmacht fallen wollte.

Alfred Döblin und seine Frau Erna, die 1953 erneut nach Frankreich übersiedelten, ließen sich daher 1957 dort bestatten, nur einige Kilometer von Epinal entfernt. Er hatte im Ersten Weltkrieg als Militärarzt im nahen Elsass gedient. Erna Döblin hatte sich kurz nach dem Tod ihres Mann in Paris das Leben genommen.
Lamprecht war der Biberkopf in der Fassbinder-Verfilmung des Romans “Berlin-Alexanderplatz” von Alfred Döblin.

Wann: 27. November, 19.30 Uhr
Wo: Akademie der Künste, Pariser Platz, vis-a-vis der französischen Botschaft

Mehr: http://www.adk.de/

Peugeot lädt zu deutsch-französischem Dialog über Mobilität

Donnerstag, 23. Oktober 2008 | 12:44

Peugeot lädt ein zu einem Deutsch-Französischen Dialog “Mobilität in den europäischen Metropolen von morgen”. Professor Jean-Pierre Orfeuil, Diplomingenieur und Statistiker, und Professor Dr. Ing. Klaus J. Beckmann, Direktor des Deutschen Instituts für Urbanistik in Berlin, diskutieren über Visionen der Mobilität in Großstädten, neue Verkehrskonzepte, innovative Ideen und Ansätze zur Verflüssigung des städtischen Verkehrs sowie dem Zusammenspiel zwischen individuellen Mobilitätskonzepten und öffentlichen Verkehrsmitteln.

Moderiert wird das simultan übersetzte Gespräch von Harald Schultz, Herausgeber von “Frankreich-heute.de” und Preisträger des Deutsch-Französischen Journalistenpreises 2000 und 2007.

Wann: Freitag, 24. Oktober 2008, um 14:00 Uhr

Wo: Peugeot Avenue, Unter den Linden 62-68, 10117 Berlin.

Wie: In Kooperation mit der französischen Botschaft und dem Institut Français Berlin;

Anmeldung wird erbeten unter info@peugeot-avenue.de,
Tel: 030 / 22 60 50

Carla Bruni charmiert den Spiegel

Mittwoch, 22. Oktober 2008 | 09:49

Nach Thomas Gottschalk bei “Wetten,dass” hat sich nun auch Spiegel-Autor Philipp Oehmke charmieren lassen von Carla Bruni. Unter der Rubrik “Pop” findet sich ein Porträt mit dem Titel “Die Schöne und das Biest”.

Selber lesen:

http://www.spiegel.de/

Selber gucken:

http://de.youtube.com/

Journalistenpreise verliehen

Freitag, 27. Juni 2008 | 16:47

fotosmellenseedfjpjuni08-031.jpgMit einer Musikbegleitung durch die Berliner Kabarettisten Pigor und Eichhorn sind am Donnerstag im ARD-Hauptstadtstudio die Deutsch-französischen Journalistenpreise verliehen worden. Der Elsässer Zeichner Tomi Ungerer (Foto) erhielt den Medienpreis, weil er sich für die deutsch-französische Verständigung eingesetzt habe.

fotosmellenseedfjpjuni08-053.jpgEs war das 25. Mal, das der Preis verliehen wurde. Eigens dafür zeichnete Ungerer eine Illustration zweier tanzender Frauen (Foto), die auch das Titelbild der Jubiläumsbroschüre ziert.

Ein Fernseh-Bericht über die Verleihung und die ausgezeichneten Journalisten lief heute um 14.30 Uhr auf 3Sat und soll auf Arte wiederholt werden. Bei den Internet-Beiträgen gewann das Blog “Generation 80″, das unter http://taabmyge.free.fr/ zu finden ist.

Selber lesen und gucken:

http://www.sr-online.de/dfjp/2174/

http://www.pigor.de/

Journalistenpreise werden verliehen

Donnerstag, 26. Juni 2008 | 13:18

In Berlin werden heute die Deutsch-französischen Journalistenpreise verliehen. Die Übergabe findet statt im Hauptstadtstudio der ARD. Danach  gibt es einen Empfang für die Preisträger in der nahen französischen Botschaft.

Mehr lesen:

http://www.sr-online.de/

Neumann empfängt Restitutionskommissionen für NS-Raubkunst

Mittwoch, 11. Juni 2008 | 16:57

Kulturstaatsminister Bernd Neumann hat die französische und die deutsche Restitutionskommission für NS-Raubkunst in Berlin empfangen.

Sie beraten über die Rückgabe von Kulturgütern und Kunstwerken, die
aufgrund nationalsozialistischer Verfolgung ihren rechtmäßigen Eigentümern
geraubt oder entzogen worden sind. Neumann sagt: “Diese Anstrengungen sind ein wichtiger, friedensstiftender Beitrag zur Wiedergutmachung und Versöhnung... Ich verstehe es als besonderes Zeichen vertrauensvoller Zusammenarbeit, dass die französische Kommission die heutige Beratung der deutschen Restitutionskommission begleitet.”

Vom 10. bis 12. Juni 2008 besuchen die Mitglieder der französischen “Commission pour l’indemnisation des victimes de spoliations intervenues du fait deslégislations antisémites en vigueur pendant l’Occupation” (CIVS) die “Beratende Kommission” in Berlin und nehmen an deren heutiger Sitzung teil.

Die CIVS wurde 1999 auf Empfehlung eines Untersuchungsausschusses zur historischen Aufarbeitung der Okkupationszeit gegründet. Sie befasst sich mit Anträgen zur Entschädigung entzogenen Privateigentums, zu dem auch Kunstgegenstände gehören.

Auf deutscher Seite setzt sich die 2003 vom BKM, KMK und kommunalen Spitzenverbänden eingerichtete “Beratende Kommission zur Restitution von NS-Raubkunst” unter Leitung von Jutta Limbach in umstrittenen Rückgabefällen als Mediatorin für einen fairen und gerechten Interessenausgleich ein.

Auf der Grundlage der “Washingtoner Erklärung” von 1998 hat sich die
Bundesregierung seit 2007 mit verschiedenen Maßnahmen für eine Verbesserung der Provenienzforschung und der Restitution von NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut eingesetzt. Dazu gehört die Überarbeitung der so genannten “Handreichung” als Orientierungshilfe für deutsche Museen, Bibliotheken und Archive. Außerdem wurden die “Arbeitsstelle Provenienzrecherche/-forschung” und ein Fachbeirat bei der Koordinierungsstelle für Kulturgutverluste in Magdeburg
eingerichtet.

Fernsehpreis geht an Catherine Menschner für NDR/Arte-Produktion

Freitag, 16. Mai 2008 | 16:19

Den deutsche-französische Fernsehpreis geht an Catherine Menschner für ihren Beitrag „Ab in den Knast – Wenn Mädchen straffällig werden“, eine Produktion des NDR für ARTE. Die Jury würdigt die Originalität des Themas: den Vergleich der Lebenswirklichkeiten von straffällig gewordenen Mädchen in Deutschland und Frankreich.

Der Autorin sei es gelungen, verstörend starke Protagonistinnen zu finden, die authentisch und bewegend sind – ohne jeden Zweifel eine investigative Rechercheleistung.

Mit dem Hörfunkpreis wird Vera Laudahn ausgezeichnet für ihre Reportagereihe „Frankreich wählt – Eine Reportagereise durch Südfrankreich“, die im April 2007 auf WDR2 ausgestrahlt wurde.

Die Autorin habe auf lebendige Art und Weise ein prägnantes und differenziertes Bild der französischen Gesellschaft vor der Präsidentschaftswahl gezeichnet. Die Jury hebt außerdem den Mut der Redaktion hervor, die eine solche Reportagereihe in einem formatierten Tagesbegleitprogramm zur besten Sendezeit platziert hat.

Ebenfalls die Präsidentschaftswahl als Thema hatte Heimo Fischer für den Beitrag „Wahlkampf in Frankreich – Momentaufnahmen“, erschienen in der „Financial Times Deutschland“ vom 10. bis 13. April 2007.

Der Autor habe in vier kurzen Reportagen aus unterschiedlichen Bereichen und Regionen ein anschauliches und informatives Stimmungsbild vom französischen Präsidentschafts-wahlkampf zu liefern. Es ist ihm gelungen, eine atmosphärische dichte Schilderung zu geben, die das Thema ohne Voreingenommenheit darstellt.

Den Nachwuchspreis, gestiftet vom Deutsch-Französischen Jugendwerk, erhält Martina Andrecht für ihre Serie „Das Leben in Paris aus Sicht einer Deutschen“ (« Vie parisienne vue par une allemande – Cinq pastilles franco-allemandes »). Die Beiträge wurden beim Fernsehsender France 3 Ile-de-France im Herbst 2007 ausgestrahlt.

Darin konfrontiert die Autorin die Franzosen liebevoll mit ihren kleinen Marotten. Die Beiträge sind originell, humorvoll, frisch, bisweilen frech aber auch informativ. Ein ausdrückliches Lob der Jury geht an die Redaktion von France 3 Ile-de-France, die den Mut zu dieser ungewöhnlichen Form der Berichterstattung hatte.

Dialog der Kulturen? Franzosen diskutieren

Samstag, 19. April 2008 | 13:56

Kann es einen Dialog der Kulturen geben? Oder doch nicht? Diese Frage stellt Autor Joseph Hanimann in der FAZ und diskutiert zwei französische Bücher dazu, eines des Ex-68ers Régis Debray, eines des Philosophen und Sinologen François Jullien.

Selber lesen:

http://www.faz.net/

Schriftstellerin Wajsbrot zieht Berlin Paris vor

Samstag, 19. April 2008 | 09:21

Die französische Schriftsteller Cécile Wajsbrot ist von Paris nach Berlin umgezogen. Der FAZ erklärte sie:  “Ich fühle mich in Berlin besser als in Paris. In Berlin lässt es sich freier atmen. In Paris ist der Kulturbetrieb sehr eng, geschlossen, auch narzisstisch.” Frankreich habe einen riesigen Reformstau.
Selber lesen:

http://www.faz.net/