Das preisgekrönte Magazin für frankophile Internauten

Übersicht für August 2007

Lesetipp: Radfahren in Paris

Dienstag, 28. August 2007 | 18:03

p003429.JPGRechtzeitig zum Sommer-Erfolg der städtischen Mietfahrräder in Paris (Foto: Ile de la Cité mit Notre Dame) unter dem Namen Vélib hat das Handelsblatt eine Geschichte übers Radfahren in der französischen Hauptstadt.

Selber lesen:
http://www.handelsblatt.com/

Merkel würdigt Barre als Freund Deutschlands

Dienstag, 28. August 2007 | 12:25

sarko16507-048.jpgBundeskanzlerin Angela Merkel (Foto) hat der Witwe des ehemaligen französischen
Premierministers Raymond Barre, Éve Barre, ein Kondolenzschreiben gesandt. Das berichtet die Bundesregierung.

barre.jpgDarin heißt es, Barre (Foto) sei ein über die Grenzen Frankreichs hinaus anerkannter Ökonom und Wirtschaftspolitiker gewesen. Als Vizepräsident der Europäischen Kommission und französischer Premierminister habe er wichtige politische Weichenstellungen auf dem Weg zur Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion vorgenommen.
Als Premierminister (1976-81) habe er sich um die Vertiefung der deutsch-französischen Freundschaft und um die Intensivierung des Austauschs zwischen den  Ländern in besonderem Maße verdient gemacht. “Dafür bleiben wir ihm dankbar.” Merkel fügte hinzu: “Die Bundesrepublik Deutschland verliert einen Freund.”

Lalique-Ausstellung im September in Berlin

Montag, 27. August 2007 | 14:51

Das Berliner Bröhan-Museum für Jugendstil und Art Déco zeigt ab September eine Ausstellung über den französischen Künstler René Lalique. Er gilt als der “Erfinder des modernen Schmucks“. Die Ausstellung sahen im Pariser Musée du Luxembourg von März bis Juli schon über 300.000 Besucher.
Gezeigt wird ab 8. September Jugendstil-Schmuck aus der Zeit von 1890-1912. René Lalique lebte von 1860-1945 und war Kunsthandwerker. Er wirkte dem Museum zufolge an der Revolution der Ästhetik gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit, indem er neue Techniken und wenig benutzte Materialien wie  Glas, Horn und Email einsetzte.

Lesetipp: Sarkozy ändert seine Wirtschaftspolitik

Montag, 27. August 2007 | 14:33

handelsblatt.gifFrankreichs Präsident Nicolas Sarkozy ändert seine Wirtschaftspolitik. Das findet das Handelsblatt. Es gehe weg von der Nachfrage-Orientierung hin zur Angebots-Orientierung.

Selber lesen:
http://www.handelsblatt.com/

Stoiber kommt nach Paris

Montag, 27. August 2007 | 11:57

Auf seiner Abschiedstour als Ministerpräsident kommt Edmund Stoiber nun auch nach Paris. Das Comité d’études des relations franco-allemandes (Cerfa) im Institut français des relations internationales (Ifri) und die deutsche Botschaft habe ihn eingeladen, am Mittwoch, 5. September über das Thema “Innovation und Reformen: Die Schlüssel für die Zukunft Deutschlands und Europas” zu sprechen.
hstarck.jpg Moderiert wird die Verstaltung von Hans Stark (Foto), Generalsekretär des Cerfa und Maître de conférence an der Université de Paris III-Sorbonne Nouvelle.

Zeit: 5. September von 18.00 bis 19.30 Uhr
Ort: Konferenzsaal des Ifri, 27, rue de la Procession, 75015 Paris
Anmeldungen erbeten bei:
baniamer@ifri.org

Ex-Premier Barre ist tot

Montag, 27. August 2007 | 11:39

barre.jpgDer frühere französische Premier Raymond Barre (Foto) ist tot. Er starb am Wochenende im Pariser Militär-Krankenhaus Val-de-Grâce, wo er seit April wegen Herzproblemen behandelt wurde. Er wurde 83 Jahre alt.

Politiker aller Parteien würdigten Barre. Der Ökonom war von 1976 bis 1981 unter Präsident Valéry Giscard d’Estaing Premierminister, von 1978 bis 2002 Abgeordneter in der Nationalversammlung und von 1995 bis 2001 auch Bürgermeister von Lyon.

Mehr:
http://www.nzz.ch/

Rürup gegen Zinserhöhung beim Euro

Montag, 27. August 2007 | 11:30

ruerup.jpgDer Darmstädter Wirtschaftsprofessor Bert Rürup (Foto)  hat die Europäische Zentralbank (EZB) vor einer Zinserhöhung in nächster Zeit gewarnt. “Auch wenn die angekündigte Zinserhöhung von der konjunkturellen Entwicklung her begründet werden kann, würde ich zu diesem Zeitpunkt davon abraten”, sagte Rürup der Berliner Zeitung.

Rürup ist Vorsitzender der deutschen Wirtschaftsweisen und gehört nicht zu jenen, die üblicherweise Zinssenkungen fordern. “Man sollte mit einem weiteren Zinsschritt warten, bis sich die Turbulenzen gelegt haben und man sicher sein kann, dass die Bankenbranche nicht stärker in Mitleidenschaft gezogen wird”, sagte Rürup.-
Die EZB hatte vor kurzem angedeutet, dass sie an einem Zinsschritt für die deutsch-französische Gemeinschaftswährung Anfang September festhalten wolle.

Pariser Hypothekenfonds öffnet wieder

Montag, 27. August 2007 | 11:21

handelsblatt.gifDer Pariser Großbank BNP Paribas will nun Hypothekenfonds wieder öffnen, die sie im Zuge der Krise geschlossen hatte. Darunter ist auch einer, der in Deutschland angeboten wurde. Dazu hat das Handelsblatt einen Bericht.
Selber lesen:
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Frankreich schickt Löschflugzeuge nach Griechenland

Montag, 27. August 2007 | 11:17

Frankreich hat am Wochenende vier Löschflugzeuge vom Typ Canadair  nach Griechenland geschickt. Die Flugzeuge können jeweils 6000 Liter Wasser tanken. Außerdem trafen rund 60 Feuerwehrleute auf dem Luftwege in Griechenland ein, mit drei Tonnen Material wie Motorpumpen.

fillon.jpgBei einem Telefongespräch am Sonntag morgen versicherte der französische Premier  François Fillon (Foto) seinem griechischen Kollegen Costas Caramanlis der Solidarität des Landes.

Sarkozy beliebt bei 71 Prozent der Franzosen

Montag, 27. August 2007 | 11:07

sarko16507-046.jpgDer neue französische Präsident Nicolas Sarkozy (Foto) trifft offenbar den Geschmack seiner Landleute. 71 Prozent erklärten in einer Umfrage, sie beurteilten die ersten 100 Tage im Amt “ziemlich positiv” oder “sehr positiv”. Das berichtet Le Figaro auf Basis einer Umfrage die das Institut TNS/Sofres durchgeführt hat. Nur 25 Prozent halten Sarkozys Politik für “ziemlich negativ” oder “sehr negativ”.

Selbst bei den Sympathisanten der Linken sind 46 Prozent zufrieden mit Sarkozy, bei denen der Rechten sogar 96 Prozent.

93 Prozent der Befragten finden Sarkozy energisch, 88 Prozent mutig, 82 Prozent offen für den Dialog und 69 Prozent ehrlich.