Das preisgekrönte Magazin für frankophile Internauten

Übersicht für November 2007

Am Nikolaustag zu Nicolas

Freitag, 30. November 2007 | 16:45

sarko16507-046.jpgBundeskanzlerin Angela Merkel wird am Donnerstag, dem 6. Dezember, nach Paris reisen. Sie trifft dort den französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy (Foto) zu einem informellen Meinungsaustausch treffen. Das  teilte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am Freitag in Berlin mit.

Wie üblich unterliegt die Besprechung keiner vorgegebenen Tagesordnung. Im Anschluss an die Unterredung im Elysée-Palast ist gegen 19.15 Uhr eine Pressekonferenz vorgesehen.

Wie Paris zur Hauptstadt Lateinamerikas wurde

Mittwoch, 28. November 2007 | 16:31

Manchmal könnte man glauben, Paris sei die Kultur-Hauptstadt Lateinamerikas. Erklärungen, warum das so ist, gibt das Lateinamerika-Institut der Freien Universität Berlin mit einer Tagung namens “Paris croisé” - Paris als Kreuzungspunkt: Wie die außereuropäische Welt in die französische Hauptstadt kam (1760-1800)“. Finanziert wird die Tagung von der Gerda-Henkel-Stiftung.
Selber lesen:
http://www.lai.fu-berlin.de/

Ort:
Lateinamerika-Institut der FU
Raum 201
Rüdesheimer Str. 54-56
14 197 Berlin

Zeit:
Donnerstag, 29.11., 18 Uhr bis  Sonnabend, 1.12.

Sichtweisen auf das “Königreich Westfalen”

Mittwoch, 28. November 2007 | 15:59

Das Frankreich-Zentrum Freien Universität lädt ein zu einem Forschung-Colloquiums über “Das Königreich Westphalen in retrospektiver Wahrnehmung – lokale, ‘deutsche’ und europäische Erinnerungen im Vergleich”. Den Vortrag hält Anika Bethan.

Das Königreich Westfalen war einst in Deutschland geschaffen worden von Napoléon und endete mit seiner Herrschaft.

Ort:
Freie Universität Berlin
Veranstaltungsraum des
Frankreich-Zentrums
Rheinbabenallee 49
14 199 Berlin

Zeit: Am 5. Dezember 2007, 18-20 Uhr, im

Anmeldungen: 030 / 838-50461/6

Prima Klima trotz November

Dienstag, 27. November 2007 | 16:51

Das Geschäftsklima hat sich am Dienstag in Frankreich und Deutschland aufgehellt. Trotz Euro-Rekordhoch und Ölpreishausse stieg es in Frankreich von 108 auf 110 Punkte, auch in Deutschland legte es einen Hauch zu.
Für Ökonomen kam dies überraschend, hatten sie doch angesichts der flaueren Weltkonjunktur mit einem weiteren Rückgang gerechnet.

In Frankreich konnten sich trotz der Belastungsfaktoren die eigenen Produktionsaussichten der Unternehmen sogar verbessern, wie die  Frankfurter Deka-Bank schrieb. Sie befinden sich nun mit 21 Punkten auf dem höchsten Stand seit Januar 2001. Die Auftragsbestände inklusive der Exportorders wurden wieder merklich höher eingestuft als noch im Oktober.

Airbus-Chef Enders holt die Keule raus

Donnerstag, 22. November 2007 | 16:12

Wegen des hohen Euro-Kurses hat Airbus-Chef Thomas Enders die Keule ausgepackt. Das Sparprogramm bei dem deutsch-französischen Flugzeughersteller müsse noch verschärft werden, erklärte er heute.

Selber lesen:

http://www.spiegel.de/

Ermittlungsverfahren gegen Jacques Chirac

Mittwoch, 21. November 2007 | 18:51

Gegen den früheren Staatspräsidenten Jacques Chirac ist ein offizielles Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Sechs Monate nach seinem Auscheiden aus dem Amt werden ihm Verfehlungen in seiner Zeit als Pariser Bürgermeister vorgeworfen. Er soll damals Parteimitglieder auf Kosten der Stadt beschäftigt haben. Sie sollen nichts für die Kommune getan haben, sondern statt dessen für die neogaullistsiche Partei RPR gearbeitet haben.

Frankreich steht still

Dienstag, 20. November 2007 | 17:39

fotosseptember07-163.jpgDie Streiks gegen Frankreichs neuen Präsidenten Nicolas Sarkozy haben sich am Dienstag zum größten Protest seit Jahren ausgeweitet. Zusätzlich zu den Bahnstreiks, die seit einer Woche andauern, kamen Streiks von Lehrern und Beamten, die gegen Stellenstreichungen vorgingen.

fotosseptember07-181.jpgViele Postämter, Schulen und Finanzämter waren geschlossen, in Krankenhäusern arbeitete nur eine Notbesatzung. Auch an den Universitäten wurden Eingänge blockiert.
fotosseptember07-178.jpgAuf den Straßen um Paris bauten sich Hunderte von Kilometer Stau auf. Am Nachmittag protestierten Tausende von Demonstranten im ganzen Land.

In Deutschland dagegen trafen sich Bahnführung und Lokführergewerkschaft bei Frankfurt zu einem Spitzengespräch.

Bundesrat und Sénat treffen sich

Mittwoch, 14. November 2007 | 11:42

Zum neunten Mal kommen am Donnerstag und Freitag die Freundschaftsgruppen von Bundesrat und französischem Senat zusammen. In Paris und Toulouse sind Gespräche über Integrationsfragen und die Zukunft Europas geplant.

francois_poncet_jean.jpgEinlader ist der Vorsitzende der französischen Freundschaftsgruppe, Jean François-Poncet (Foto). Falls der Eisenbahnerstreik es ist nicht unmöglich macht, wollen sich sich die  Mitglieder am Donnerstag im Palais du Luxembourg, dem Sitz des französischen Senats treffen. Dabei sind Vorträge zur Demographie, zu Integrationsfragen in Deutschland und Frankreich sowie zur nachträglichen Sicherungsverwahrung für Jugendliche vorgesehen.

Am Nachmittag wird die Sitzung mit einer Rede des Vorsitzenden der Freundschaftsgruppe des Bundesrates, Günther H. Oettinger (Baden-Württemberg), zur Zukunft Europas fortgeführt.

Am Freitag besuchen die Mitglieder das deutsch-französische Unternehmen Airbus in Toulouse.

Die Freundschaftsgruppen wurden 1995 auf Basis von Erklärungen des Bundesrates und des französischen Senats gegründet. Seither widmen sich die Gruppen bei ihren abwechselnden jährlichen Gesprächen in Frankreich und Deutschland aktuellen, das bilaterale Verhältnis betreffende Themen.

Lagardère kauft die Marke FC St.Pauli

Mittwoch, 14. November 2007 | 11:19

Der französisische Rüstungs- und Medienkonzern Lagardère hat die Markenrechte am FC St.Pauli gekauft. Dies geschah durch einen Erwerb der Hamburger Sportvermarktungsfirma Upsolut AG. Upsolut organisiert auch die Deutschland-Tour der Radfahrer, das Hamburger Radrennen Cyclassics sowie andere Veranstaltungen.

Zu Lagardère gehört unter anderem eine Beteiligung an der EADS. 

Massive Bahnstreiks in Frankreich

Mittwoch, 14. November 2007 | 10:42

fotosseptember07-012.jpgMassive Streiks haben am Mittwoch den Bahnverkehr in Frankreich empfindlich gestört. Bei der staatlichen Gesellschaft SNCF verkehrten laut Firmenleitung nur 20 bis 25 Prozent der Züge. Auch in der Pariser Metro fuhr nur jeder fünfte Zug. Die Verbindungen von Köln nach Paris rollten weitgehend normal, allerdings mit Verspätungen bis zu 30 Minuten.
Bereits morgens um 6 Uhr bildete sich der erste Stau auf den Autobahnen der Pariser Region. Gegen acht Uhr hatten die Staus dort eine Länge von 220 Kilometer erreicht, hinzu kamen 80 Kilometer Staus im Rest Frankreichs, vor allem auf den Zufahrten nach Lyon, Toulouse und Lille.

Hunderttausende richteten sich darauf ein, wie 1995 mit dem Fahrrad oder zu Fuß zur Arbeit zu kommen. Die Bahn wollte 2000 Busse zur Verfügung stellen.
Die Streiks richten sich gegen die Kürzung von Renten in bestimmten staatlichen Firmen wie SNCF, RATP , EDF und GDF. Am Vorabend hatte CGT-Gewerkschaftschef Bernard Thibault erstmals zugstimmt, dass es Einzelverhandlungen über die Rentenregelungen in den Betrieben geben soll und nicht mehr eine globale Verhandlung gefordert.

Staatspräsident Nicolas Sarkozy empfing am Dienstag abend die Firmenleitungen, Arbeitsminister Xavier Bertrand begann Gespräche mit den Gewerkschaften.