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Übersicht für Februar 2008

Sarkozy entschuldigt sich

Dienstag, 26. Februar 2008 | 17:17

Präsident Nicolas Sarkozy hat sich entschuldigt für seine beleidigenden Worte gegenüber einem ebenso unfreundlichen Wähler.

Geschehen war das Ganze auf dem Salon de l’Agriculture in Paris, der örtlichen Grünen Woche. Die Tageszeitung Le Parisien hatte das Video veröffentlicht, das Hundertausende von Malen angeklickt wurde.
Selber lesen: 
www.spiegel.de/

Selber gucken:
http://videos.leparisien.fr/video/iLyROoaftL1D.html 

Lesung über die erste Berliner Rabbinerin

Dienstag, 26. Februar 2008 | 17:04

Das Französische Institut in Berlin lädt für den heutigen Abend ein zu einer Lesung von Clémence Boulouque: “Nuit Ouverte” (Offene Nacht).

Die Journalistin und Literaturkritierin Boulouque (Le Figaro, France Culture) befasst sich in ihrem aktuellen Buch mit dem Schicksal der weltweit ersten Rabbinerin Regina Jonas, die 1935 in Berlin geweiht und 1944 in Auschwitz getötet wurde.

Frau Boulouque war am gestrigen Montag in Hamburg, liest am morgigen Mittwoch in Leipzig und am Donnerstag in Köln.

Gespräch auf Französisch mit Simultanübersetzung.

In Zusammenarbeit mit dem “Büro des Buches” der französischen Botschaft und unterstützt von Total Deutschland.

Wenn Pigor seine Computer-Wut sublimiert

Dienstag, 26. Februar 2008 | 15:13

Liebe Leser,

aus gegebenem Anlass hier ein Wutausbruch des auch in Frankreich bekannten Berliner Chansonniers Pigor mit dem Refrain: “Rache für die gebrochenen Versprechen von IT”.

Video aus der Bar jeder Vernunft in Berlin selber gucken:www.youtube.com/watch?v=xTorchdVl5c

Pigor und Eichhorn treten am 19.3. und 18.4. in Frankreich auf:
www.pigor.de/tourneeplan.php

Fischer begegnet Frankreich mit Skepsis vor der EU-Präsidentschaft

Dienstag, 26. Februar 2008 | 10:45

Der ehemalige deutsche Außenminister Joschka Fischer hat Skepsis gegenüber der französischen Deutschland- und EU-Politik geäußert. In einem Beitrag für Die Zeit-Online schreibt er: “Wird Frankreich seine EU-Präsidentschaft mitsamt den abzusehenden Initiativen, wie der Weiterentwicklung der EU-Verteidigungsfähigkeit und einer neue Mittelmeerinitiative, vorrangig zur Stärkung der EU nutzen wollen - oder nur zur Verbesserung der französischen Position innerhalb der erweiterten Union?”

Und Fischers antwort fällt vorsichtig-negativ aus: “Angesichts der Politik von Präsident Sarkozy in den vergangenen Monaten ist allerdings Skepsis angebracht, ob er die EU-orientierte Option wählen wird. Vieles spricht für die zweite Option. Und auch im deutsch-französischen Verhältnis bauen sich dunkel dräuende Wolken auf, die wenig Gutes für Europa verheißen.”

Selber lesen:
www.zeit.de/

Bereits Ende Januar hatte sich Fischer kritisch geäußert:

www.zeit.de/

Bouton bleibt nun doch Chef der Société Générale

Montag, 25. Februar 2008 | 13:36

Der Chef der Großbank Société Générale, Daniel Bouton, will nun doch im Amt bleiben. Er hatte im Zuge der Affäre um den Händler Jérôme Kerviel zweimal seinen Rücktritt angeboten. Das war aber abgelehnt worden. Nun will er die Bank aus der Krise führen.

Selber lesen:

http://www.spiegel.de/

Frankreich-heute wieder am Netz

Montag, 25. Februar 2008 | 13:16

handelsblatt_schultz1.jpgLiebe Leser,

nach einem Umzug und dem vorübergehenden Ausfall des DSL-Anschlusses ist Frankreich-heute nun wieder für Sie da. Ich bitte Sie, die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Mit freundlichen Grüßen

Harald Schultz

Sarkozys Absage wird negativ gewertet

Montag, 25. Februar 2008 | 13:11

sarko16507-046.jpgDie Absage des regelmäßigen deutsch-französischen Regierungstreffens durch den Präsidenten Nicolas Sarkozy ist in Berlin negativ gewertet worden. Der außenpolitische Kommentator des Handelsblattes, Andreas Rinke, schreibt am Montag:
sarko16507-048.jpg“Auch wenn die bilateralen Beziehungen derzeit offiziell von allen Seiten schöngeredet werden: Selten hat ein französischer Präsident seine Partner östlich des Rheins derart genervt. Das Dauerfeuer nicht abgestimmter Initiativen hat neues Misstrauen geweckt – ob es um die europäische Finanzpolitik, außenpolitische EU-Initiativen etwa im Tschad oder nun die umstrittenen Pläne für eine Mittelmeer-Union geht.”

Rinke fährt fort: “Ein Gutteil der Arbeitszeit deutscher Diplomatie wird heute nicht mehr der Aufgabe gewidmet, gemeinsame Projekte voranzutreiben. Sondern dafür, französische Initiativen zu entschärfen oder zumindest in für die EU oder Deutschland unschädliche Bahnen zu lenken. Bei dieser Neutralisierung hat Merkel die Erfahrung machen müssen, dass auch ihr Brüsseler Freund Barroso nicht unbedingt eine große Hilfe ist. Der Schock in Berlin war jedenfalls groß, als die EU-Kommission in der industriepolitischen Auseinandersetzung um den Kohlendioxid-Ausstoß europäischer Autos in letzter Minute auf einen französischen Vorschlag einschwenkte. Seither ist die Begeisterung für Barroso auch im Kanzleramt deutlich gesunken.”

Selber lesen:

handelsblatt.gifhttp://www.handelsblatt.com/