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Fernseharchive wollen zusammen arbeiten

Die deutsche Kinemathek, das Museum für Film und Fernsehen, und das  Institut national de l’audiovisuel (INA) wollen zusammen arbeiten.  Das berichtet die französische Botschaft. Sie hätten dafür ein Symposium in Berlin abgehalten. Die Kooperation sie zunächst auf drei Jahre angelegt.
Die Kinemathek wolle sich dabei für ihre eigene Archivierung inspirieren lassen, denn etwas Vergleichbares wie das INA gebe es bisher in Deutschland noch nicht. Das INA sei das größte Fernseharchiv weltweit. Es stellte sich und seine Arbeit im Filmhaus am Potsdamer Platz in Berlin zum ersten Mal auch in Deutschland vor.

INA-Präsident Emmanuel Hoog und die Ina-Direktoren sprachen unter dem Motto „Les Archives audiovisuelles en question“ (Archive in Gefahr). Dabei ging es zudem auch um die Themen Digitalisierung und Vertrieb sowie um juristische Lösungen für den nationalen und internationalen Zugang und Austausch audiovisuellen Archivgutes.

Das staatliche französische TV-Archiv speichert und bewahrt rund 600.000 Stunden digitalisiertes Radio- und Fernseh-Material aller Genres aus 60 Jahren französischer Rundfunkgeschichte auf. 17 Radiostationen und 40 TV-Programme werden in dieser audiovisuellen Bibliothek mittlerweile erfasst - und sind für jedermann verfügbar.

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