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Sozialversicherung sackt tief in die roten Zahlen: 12 Milliarden Minus 2007

LE MONDE und LE FIGARO schreiben am Montag über vom Senat geforderte Reformen der Sozialversicherung. Das berichtet die deutsche Botschaft.
Die Kommission für soziale Angelegenheiten im Senat habe sich in ihrem Bericht besorgt über das Abrutschen des Defizits im Bereich der Sozialversicherungen auf geschätzte 12 Mrd. Euro für 2007 gezeigt. Um der Verschuldung Einhalt zu gebieten forderten die Senatoren strukturelle Reformen aller Bereiche des Sozialversicherungssystems fordern, so LE MONDE.

Der Bericht erinnere die öffentliche Hand an die “dramatische Unzulänglichkeit”, der für den Sozialversicherungsbereich vorgesehenen Mittel. Durch die geplante Nichtbesteuerung von Überstunden würden weitere Summen fehlen. Das Problem mit dem sich das Sozialversicherungssystem konfrontiert sehe, sei insofern die Sicherstellung der geringst möglichen Neuverschuldung für die Zukunft bei gleichzeitigem Ausgleich der Defizite der Vergangenheit (LE FIGARO).

Das Defizit der Sozialversicherung geht ein ins gesamtstaatliche Defizit, das laut Maastricht-Vertrag nicht mehr als 3,0 Prozent der Wirtschaftsleistung betragen darf.

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