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Le Figaro: Niemand hört mehr auf die Sozialisten

Den Bedeutungsverlust der bei der Präsidentschaftswahl unterlegenen Sozialisten analysiert Le Figaro so: “Im Leben politischer Parteien gibt es schwierige Momente. Niederlagen, Infragestellungen, interne Kriege mit ihrem großen Trara und ihren kleinen Verrätereien. Aber es gibt Schlimmeres: den Moment, wo die Öffentlichkeit sich nicht nur abwendet, sondern gleichgültig wird. So weit ist man in der PS.”

“Ihre Verantwortlichen attackieren Nicolas Sarkozy - aber die Franzosen hören sie nicht. Sie versprechen eine große Baustelle der “Neubegründung” - man macht sich darüber lustig. Die letzte Zeit bestätigt, dass es heutzutage in Frankreich nicht mehr eine Rechte gibt, die regiert, und eine Linke, die die Opposition bildet, sondern eine Regierungsmehrheit, die beide Aufgaben gleichzeitig erfüllt … Zu allen Fragen haben die Sozialisten natürlich eine Meinung, aber die Rechte hat mehrere. Man hört nur sie.”

Ein Kommentar zu “Le Figaro: Niemand hört mehr auf die Sozialisten”

  1. Peter Schramm
    06. Oktober 2007 12:27
    1

    Le Figaro hat vollkommen Recht. Mit den sogenannten Sozialisten ist es vorbei. Ähnliche Entwicklungen gibt es auch in Deutschland. Das Schlimme, seit Mitterands Tod, es ist nur noch die dritte Garnitur bei den Sozialsiten, die sich eigentlich nur noch mit sich selbst beschäftigen.
    Aber: unter Sarkozy fährt Frankreich einen gefährlichen Kurs (Anbiederung bei den Amis)

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