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RWE-Chef Grossmann sieht unfairen Vorteil für EDF

RWE-Chef Jürgen Grossmann hat sich über den Emissionshandel in Europa beklagt. Er favorisiere den französischen Staats-Konzern Electricite de France (EDF) und benachteilige sein Unternehmen, sagte er der Süddeutschen Zeitung. “RWE gibt jetzt schon 1,5 Milliarden Euro im Jahr aus, um Emissionszertifikate zu kaufen”, sagte er. “Manche Wettbewerber in Europa müssen das nicht. EDF zum Beispiel, der große französische staatliche Stromversorger, hat 59 Kernkraftwerke. Der Strompreis schließt allerdings die Kosten der Zertifikate ein. Insofern haben Konkurrenten, die ihren Strom aus Kernkraft oder Wasserkraft, also zertifikatfrei erzeugen, einen großen Vorteil, der dazu führen wird, dass sie finanziell sehr viel solider dastehen. Ich will einfach gleiche Wettbewerbsbedingungen.

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