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Centre Pompidou wird 30 Jahre alt

pompidou.jpgMit einer eintägigen Schließung feiert das Centre Pompidou am morgigen Mittwoch seine 30 Jahre. Präsident Jacques Chirac soll dort am Nachmittag eine Rede halten.

Die “Raffinerie” im Herzen von Paris ist in diesen Jahren bereits von 180 Millionen Besuchern betreten worden. Sie wurde am 31. Januar 1977 vom damaligen Präsidenten Valéry Giscard d’Estaing eröffnet. Im kommenden Jahr ist ein Ableger in Metz geplant, an der Bahnstecke von Frankfurt/Saarbrücken nach Paris.
Die Architekten des ungewöhnlichen Baus hießen Renzo Piano und Richard Rogers. Der Italiener Piano war später auch der Baumeister des Daimler-Quartiers am Potsdamer Platz.

Das Kulturzentrum heißt bei den Franzosen auch “Beauborg”, nach dem Innenstadtviertel, in das es hineingeklemmt wurde. Es war von dem damaligen Präsidenten Georges Pompidou (Foto) 1971 in Auftrag gegeben worden, der 1974 starb, der mit dem Zentrum die Modernität des Landes zeigen wollte.

Pompidou belebte damit die Tradition der Großprojekte französischer Könige wieder. Ludwig XIV. hatte einst das Schloss von Versailles erbaut, Giscard das Musée d’Orsay, François Mitterrand die Nationalbibliothek und Jacques Chirac das Musée du quai Branly. .

Mehr: www.georges-pompidou.org/art/index.htm

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